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1. Selbstwahrnehmung
Oft sehen wir uns anders als andere uns wahrnehmen. Meist haben wir Recht – und die anderen auch! Wie oder besser was ist da passiert? Eine gesunde Selbstwahrnehmung führt zu einer Fremdwahrnehmung, auf die ich mich verlassen kann.
2. Selbsteinschätzung
Sie ist nötig, um z. B. nicht immer wieder denselben Fehler zu machen. Wir kennen uns, wissen wie wir re - agieren und können nun Mittel und Wege beschreiten, die uns helfen können, Dinge von und nach außen mit uns abzustimmen.
3. Selbstbeherrschung
Emotionsausbrüche (!) haben nichts mit emotionaler Bildung zu tun. Hier gilt es, rechtzeitig Empfindungen, Erfahrungen und den Verstand in Zusammenhang zu bringen. Sie fördert die Differenzierung von Emotionalem und Rationalem und heißt NICHT, Gefühle zu unterdrücken. - Es nützt uns nicht, wenn wir immer wieder auf uns selbst hereinfallen - oder?
4. Selbstliebe
Nicht die narzisstische und auch nicht die egoistische, sondern die natürliche. – Wer seine Stärken und seine Schwächen mag, akzeptiert und auszugleichen versteht, mag sich selbst, kann sich einschätzen und weiß z. B. genau, wann es Zeit ist, jemand anderen um etwas zu bitten. Ansonsten ist er stets bestrebt, sich selbst etwas zu beweisen.
5. Selbstvertrauen
Wer die bisher genannten Eigenschaften verinnerlicht, hat gelernt, sich selbst zu vertrauen. Das bedeutet nicht, dass wir mit allem, was uns begegnet, konform gehen müssen. Aber es bedeutet, dass wir uns so gut kennen und unterscheiden können, was zu uns passt und was nicht.
6. Verstandeskraft
Was denke ich? - Den Verstand können wir für Dinge nutzen, die er kann: Lernen und Gelerntes wiedergeben, Emotionen logisch und analytisch betrachten u.v.a. - ABER: Er kann nicht fühlen. - In fast allen Lebenssituationen brauchen wir jedoch (mal mehr, mal weniger) beides! Das ist zu vergleichen mit einem Kuchen, den wir ohne Zucker gebacken haben.
Zum 2. Teil ...
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